DIY – Herbstgirlande

Der Herbst gibt so unglaublich viele Naturschätze her um selber eine (Tür-)Dekoration zu fertigen: Blätter, Kastanien, Hagenbutten… mit ein paar Holzperlen kombiniert ist die Herbstgirlande ein echter Hingucker!

Wer es noch einfacher möchte scrollt bis ganz nach unten zum Kastanienkranz…

 

Herbstgirlande

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Material
– Blätter
– Kastanien
– Hagenbutten
– Kastanienbohrer
– Schnur
– Holzperlen
– Nadel

Mit dem Kastanienbohrer durch die Kastanien und die Hagenbutte ein Loch bohren.

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Den Faden in die Nadel fädeln und die verschiedenen Materialien nach Belieben auffädeln bis eine Girland in gewünschter Länge entsteht.

Oben eine Schlaufe zum aufhängen knüpfen – fertig!

 

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Kastanienkranz

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Material
– Kastanien
– Kastanienbohrer
– Draht
– schönes Band

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Durch die Kastanien mit dem Kastanienbohrer ein Loch bohren.

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Den Draht durch das Loch ziehen bis die gewünschte Länge erreicht ist.

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Den Draht zusammen drehen, so entsteht ein Kreis. An der Stelle wo die Drähte zusammengedreht wurden das Band befestigen und aufhängen.

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Was habt ihr so für Herbstdeko?

 

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DIY – Löwe aus Herbstblätter

(Enthält Werbung) Es ist Herbst und wir haben endlich Zeit gefunden für unsere Herbstbastelei: eine Löwen aus Blätter. Es ist ganz einfach und schnell gemacht und schon kleine Kinder können gut eigene Kunstwerke erstellen!

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Material
– Herbstblätter (gepresst)
– Leim (ich nehme immer den von blancol)
– Wackelaugen
– Papier
– Stift

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Für meinen Löwen habe ich gelbe A-Horn-Blätter gepresst.

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Mit nur vier Blätter gibt es bereits eine tolle Löwenmähne! Die Blätter nach Wunsch anordnen und mit einem Leimstift übereinander kleben. Ich nehme immer Blancol – eine Schweizer Marke mit einer super Auswahl an Klebstoffen!

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Aus einem Blatt Papier habe ich in der passenden Grösse zur Mähne einen Kreis ausgeschnitten, Wackelaugen aufgeklebt und ein Gesicht gemalt.

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Und schon ist der Löwe fertig und leuchtet prächtig auf der Fensterscheibe! Ganz einfach und schnell mit toller Wirkung!

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Die «Schneekette» im Vordergrund sind übrigens mit Glitzerkleber (Glitter Glue – ebenfalls von Blancol) angemaltes Füllmaterial aus einem Päckchen.

 

Ausserdem hat natürlich auch meine Grosse mit Blättern gebastelt, hier ihr Werk:

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Kleben, kleben, kleben…

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Wackelaugen durften bei ihr natürlich auch nicht fehlen…

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Bitte sehr – ihr «Löwe»!

Was bastelt ihr so im Herbst?

 

Making of «Schneekette»


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Einfach anmalen und trocknen lassen.


Mit einer Nadel und Faden auffädeln, dazwischen Perlen auffädeln wenn gewünscht und aufhängen. Meine Grosse hat es geliebt die «Schneeflocken» anzumalen!

 

 

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TIPPS – Wandern mit Kindern

(Enthält unbezahlte Werbung)  Als Kind waren wir fast jedes Wochenende in den Bergen, dafür sonst nie gross in den Ferien. Ich habe es damals schon sehr genossen! Als ich älter wurde, habe ich das Wandern für mich entdeckt und auch auf meinen Reisen durch die Welt habe ich so manche Wanderung und manchen Trail gemacht.

Ich hoffte, dass ich irgendwann auch meine Kinder davon begeistern kann und ich glaube ich bin auf einem guten Weg dazu. Deshalb habe ich euch hier einige Tipps zusammengestellt, wie ihr Kinder zum wandern animieren könnt!

 

1. Wahl der Wanderung

Natürlich sollte die Wanderung Kindergerecht sein, d.h. dem Kind angepasst! Ein dreijähriges Kind kann  noch nicht so lange laufen wie ein zehnjähriges. Ausserdem kommt es auf das Kind an. Läuft es gerne oder eher nicht.
Es gibt mittlerweilen unzählige Themenwege, bei denen Kinder wie von alleine laufen, ohne dass sie es überhaupt merken. Zum Beispiel dieser Weg im Südschwarzwald (klick), oder hier auf dem Sattel (klick) oder der Hexenweg in Dallenwil (klick)

Aber auch ganz normale Wanderungen sind mit Kindern möglich, wie z.B. unsere Wanderung hier am Ritom-See entlang bis zur SAC-Hütte «Capanna Cadagno» (klick)  in der wir übernachtet haben.

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2. Zeit einplanen

Die Dauer der Wanderung war mit ca. 1,5 Stunden, wir hatten etwas über drei Stunden. Das ist der nächste Tipp: UNBEDINGT genug Zeit einplanen! So dass man genügend Zeit hat um ans Ziel zu kommen und nicht plötzlich in Zeitnot kommt weil die letzte Bahn oder Gondel fährt! Es ist weder für die Kinder schön noch für die Eltern, wenn man ständig zum weiterlaufen drängt!
Ausserdem sehen Kinder unglaublich viel am Wegrand: Blumen, Raupen, Muster, Höhlen von Feen und Zwergen usw. ihre Fantasie ist noch so wild und wir sollten unseren Kindern die Zeit lassen um alles zu erkunden und uns die Zeit nehmen um ein bisschen in ihre Welt einzutauchen!

Ebenso sollte man Zeit einplanen zum picknicken, für eine Snackpause und an einem See unbedingt zum die Füsse in den See strecken und etwas zu plantschen!

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3. Der Feldstecher

Bei uns immer mit dabei: ein Feldstecher! Wir haben einen Grossen und einen Kleinen. Der Kleine kommt immer mit und ist ein treuer Begleiter auf unseren Wanderungen. Auch wir waren schon einige male froh hatten wir ihn dabei, so konnten wir schon Murmeli oder Kühe beobachten…
TIPP
Wir packen den Feldstecher in den Rucksack und nehmen ihn aber erst hervor, wenn die Kinder das erste, zweite oder dritte mal sagen dass sie nicht mehr laufen mögen… sobald sie den Feldstecher haben ist das total vergessen und es wird weiter munter drauf los gelaufen…

 

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4. Buch über die Berge

Ebenfalls ein treuer Begleiter wenn wir in die Berge gehen ist Globi: «Globi in der Bergwelt» (klick)  ist ein tolles Sachbuch für Kinder, das die Berge und die Natur kindergerecht erklärt!

 

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Ein tolles Beispiel: Gleich gegenüber der SAC-Hütte wo wir übernachteten wimmelte es von Murmelis. Kurz im Buch gestöbert und die Seite mit den Murmeli war gefunden. Ganz einfach mit tollen Zeichnungen hat die Grosse mehr über diese Tiere erfahren, die sie vorher noch nie gesehen hatte.

 

5. Die Schatzkiste

Aus einer leeren Streichholzschachtel lässt sich ganz einfach eine tolle Schatzkiste machen! Die Schachtel etwas verzieren und fertig.

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So lassen sich auf der Wanderung tolle Schätze entlang des Weges sammeln und gleich mitnehmen. Seien es schöne Steine, Blumen, Kräuter… was immer das Kind findet und mitnehmen möchte…

Unsere Grosse ist nach wie vor riesig stolz auf ihre Schatzkiste und hat sie den Grosseltern gezeigt und auch in die Spielgruppe mitgenommen! Ein toller Tipp, auch für einen Spaziergang!

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6. Überraschungen schaffen

Falls die Kräfte oder die Lust langsam ausgehen: Überraschungen schaffen! Spiele wie «Ich sehe was was du nicht siehst» oder Gehspiele «Und eins, und zwei… ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm und nach vorne, nach hinten, nach links, nach rechts (hier jeweils mit einem Fuss einen Schritt in die gesagte Richtung machen, dann wieder weiterlaufen) und eins, und zwei…  oder ein Wettrennen machen, das lenkt ab.

Spuren legen lenkt ebenfalls ab: mit Ästen oder Steinen einen Pfeil machen zum Beispiel.
Oder jemand geht etwas weiter vor und versteckt irgendwo Gummibärli... es ist unglaublich wie schnell die Kinderfüsse wieder fit sind… und bis sie die Gummibärli gegessen haben, ist das Ziel schon wieder ein schönes Stück näher!

 

7. Abmachungen

Auf jedenfall muss das Kind ernst genommen werden, sonst verliert es die Lust am Wandern!
Je nach Alter kann man das Kind auch zwischendurch tragen mit der Abmachung bis wohin… oft reichen schon wenige Meter und die kleinen Beinchen sind wieder aufgetankt!

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Hier nochmals zusammengefasst:

  • eine dem Kind angepasste Wanderung auswählen
  • genug Zeit einrechnen, auch für Pausen
  • Feldstecher mitnehmen
  • Buch über die Berge mitnehmen
  • leere Streichholzschachtel zur Schatzkiste umfunktionieren, damit sie «Schätze» suchen und sammeln können
  • Spiele wie: «Ich sehe was was du nicht siehst…»
  • Reimspiele: 1 und 2 und 3…
  • Spuren legen
  • Gummibärli verstecken
  • je nach Alter  zwischendurch tragen
  • Wettrennen

 

Dann wünsche ich euch tolle Wanderungen und Wandererlebnisse! Es ist nie zu früh und nie zu spät! Am Besten keine Vorstellungen machen wie es sein wird, sondern alles so nehmen wie es kommt und aus der Situation heraus reagieren!

 

Wie seht ihr das? Wandert ihr mit euern Kids oder sagt euch das überhaupt nichts?