REZEPT – Holunder-Zwetschgen Konfitüre und Zwetschgen-Kuchen

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Dieses Jahr sind die Erträge aus Garten und Bäumen imens, jedenfalls bei uns! Etliche Kilos Zwetschgen habe ich gepflückt, aber was mache ich daraus? So viel Essen geht natürlich nicht, so viel Konfitüre daraus machen wäre auch übertrieben…
Mehrere Kilos habe ich halbiert und entsteint eingefroren. So kann ich später entscheiden was ich damit machen möchte, ob ich noch mehr Konfitüre mache, sie für Wähen, Kuchen oder einen Kompott verwende. Ein paar Zwetschgen habe ich bereits klein geschnitten eingefroren, so kann ich sie für einen Fruchtsalat verwenden.

Holunder-Zwetschgen Konfitüre

Ausserdem habe ich dieses Jahr das erste Mal Holunder-Zwetschgen Konfitüre gemacht.

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Zutaten
1 kg Holunderbeeren
1 kg Zwetschgen
1 kg Gelierzucker (Verhältnis 1:2)

Tipp
Ihr müsst nicht unbedingt jeweils ein Kilo haben. Ihr könnt auch mehr Holunderberren nehmen, oder mehr Zwetschgen, oder noch Brombeeren oder andere Früchte dazu mischen – je nach Geschmack! Hauptsache das Verhältnis des Gelierzuckers stimmt!

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Holunderbeeren ab den Stauden machen. Entweder mit einer Gabel oder von Hand. Ich habe es von Hand gemacht, denn die Beeren die noch nicht reif sind, bleiben so an den Stauden.

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Die Holunderbeeren kochen bis sie platzen und durch ein Sieb passieren.
Die Zwetschgen klein schneiden – falls ihr die Konsistenz der Konfitüre lieber feiner habt könnt ihr die Zwetschgen mit einem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

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Die Zwetschgen mit den passierten Holunderbeeren und dem Gelierzucker mischen.
3 bis 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (Gelierprobe!) und in saubere, vorgewärmte Gläser abfüllen.

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Die Gläser gut verschliessen und auf einem Küchentuch kurz auf den Kopf stellen.

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Tipp
Die verfärbten Hände von den Holunderbeeren werden mit Zitronensaft wieder sauber! Einfach die Hände mit etwas Zitronensaft einreiben und etwas einwirken lassen, dann mit Seife abwaschen.

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Rezept für Zwetschgen-Kuchen

Wenn ihr nun noch übrige Zwetschgen habt, weiss ich euch ein tolles Rezept für einen Zwetschgen-Kuchen, den meine Mutter schon machte!

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Für ein Backblech von 30×33 cm

Zutaten
Teig
1 Pack Magerquark (250 g)
2 Eier
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, nur die abgeriebene Schale
1,5 dl Milch
1,5 dl Speiseöl
350 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Belag
800 g Zwetschgen (ohne Stein)

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren. Teig auf ein Backblech geben, glattstreichen.

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Zwetschgen halbieren und auf den Teig legen.

Ca. 35 Minuten in der Mitte des auf 200 Grad (Unter-/Oberhitze) vorgeheizten Ofens backen.

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Mögt ihr Zwetschgen auch so gerne? Was zaubert ihr alles daraus?

REZEPT – Ostermarmelade

Von der Ostermarmelade hatte ich bis vor einem Jahr noch nie etwas gehört. Karotten und Äpfel als Marmelade konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen… trotzdem habe ich sie ausprobiert und war positiv überrascht! Sie ist echt wahnsinnig lecker: fruchtig mit einem Hauch Vanillegeschmack!

Zutaten
300 g Äpfel (am besten säuerliche, z.B. Jazz)
300 g Karotten
3 dl Orangensaft
2 EL Zitronensaft
500 g Gelierzucker (2:1)
1 Pack Vanillezucker


Die Karotten schälen und in Stücke schneiden. Die Äpfel habe ich nur in Stücke geschnitten ohne zu schälen. Orangen- und Zitronensaft dazugiessen und aufkochen.


Den Gelierzucker und den Vanillezucker dazugeben und etwas köcheln lassen.


Dann die ganze Masse pürieren und soweit einkochen, wie man die Marmelade gerne hätte. Dann heiss bis unter den Rand in die vorgewärmten Gläser abfüllen. Rand putzen und gut verschliessen. Einige Minuten auf den Kopf stellen.


Fertig zum verschenken und essen.

Kennt ihr die Ostermarmelade? Seid ihr auch so positiv überrascht gewesen wie ich?

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