DIY – Herbstgirlande

Der Herbst gibt so unglaublich viele Naturschätze her um selber eine (Tür-)Dekoration zu fertigen: Blätter, Kastanien, Hagenbutten… mit ein paar Holzperlen kombiniert ist die Herbstgirlande ein echter Hingucker!

Wer es noch einfacher möchte scrollt bis ganz nach unten zum Kastanienkranz…

 

Herbstgirlande

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Material
– Blätter
– Kastanien
– Hagenbutten
– Kastanienbohrer
– Schnur
– Holzperlen
– Nadel

Mit dem Kastanienbohrer durch die Kastanien und die Hagenbutte ein Loch bohren.

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Den Faden in die Nadel fädeln und die verschiedenen Materialien nach Belieben auffädeln bis eine Girland in gewünschter Länge entsteht.

Oben eine Schlaufe zum aufhängen knüpfen – fertig!

 

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Kastanienkranz

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Material
– Kastanien
– Kastanienbohrer
– Draht
– schönes Band

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Durch die Kastanien mit dem Kastanienbohrer ein Loch bohren.

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Den Draht durch das Loch ziehen bis die gewünschte Länge erreicht ist.

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Den Draht zusammen drehen, so entsteht ein Kreis. An der Stelle wo die Drähte zusammengedreht wurden das Band befestigen und aufhängen.

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Was habt ihr so für Herbstdeko?

 

Verlinkt bei creadienstag

 

 

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TIPP – Schutz gegen Zecken

(Enthält Werbung) – Ich war ein Teenie und mit einer Freundin zelten als wir am Morgen erwachten und sie sagte, sie müsse sich absuchen. Ich hatte keine Ahnung wovon sie sprach, das war vor über 20 Jahren. Tatsächlich fand sie in ihrer Kniekehle eine Zecke. Mit einer Pinzette zog sie die Zecke heraus, verbrannte sie mit dem Feuerzeug und zeigte mir anschliessend wie und wo man sich absuchen sollte…

Bis heute hatte ich nie eine Zecke. Seit ich Kinder habe und Zecken immer öfter zum Thema werden habe ich mich etwas eingelesen. Insbesondere da wir am Waldrand wohnen und oft im Wald unterwegs sind und der Bund Ende letzten Jahres die ganze Schweiz zum Zecken Risikogebiet eingestuft hat.

Zecke1.jpgBild von Catkin auf Pixabay

 

Die Zecke

Eine Zecke ist in etwa so gross wie ein Stecknadelkopf. Sie stammt aus der Familie der Spinnentiere, Unterfamilie sind die Milben. In der Schweiz können wir erst ab einer Höhe von 1500 Metern vor Zecken sicher sein. Ins Hochgebirge schaffen es die Spinnentiere nicht. Auch in Städten und Stadtparks mit kurzem Rasen findet man sie eher selten. Sonst krabbeln die Achtbeiner prinzipiell überall herum – bevorzugt in feuchten Laub- und Mischwäldern, an Sträuchern und Büschen sowie im hohen Gras. Die Zecke lässt sich auf seinen Wirt fallen. Das kann ein Mensch oder ein Tier sein und sucht dort einen geeigneten Ort zum stechen. Umzangssprachlich wird oft von beissen gesprochen, dies ist allerdings falsch, eine Zecke sticht.

 

Die Krankheiten

Die Zecke kann gefährliche Krankheitserreger übertragen. Am Bekanntesten sind die Lyme-Borreliose und die FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis – besser bekannt als Hirnhautentzündung).

FSME

Den besten Schutz vor FSME bietet eine Impfung. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt sie allen Personen ab sechs Jahren. Wenn die Krankheit ausbricht, kann sie schwere, bleibende Schäden hinterlassen oder sogar zum Tod führen. Erfreulicherweise verläuft sie gerade bei Kindern und Jugendlichen meist sehr gut. Wer die Infektion überstanden hat, ist lebenslang immun gegen FSME.

Borreliose

Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Zecken, die Borreliose übertragen können, beschränken sich nicht auf bestimmte Regionen, sondern sind weit verbreitet. Allerdings beginnt der Übertragungsvorgang erst einige Zeit nach dem Stich. Rasches Entfernen der Zecken vermindert das Infektionsrisiko. Häufig treten keine Symptome auf. Nur jedem zweiten bis vierten Gestochenen kommt es zu einer Rötung an der Stichstelle, die sich ringförmig ausbreitet. Grippeähnliche Beschwerden können sich zeigen. Dann kann eine frühe Behandlung mit Antibiotika verhindern, dass sich die Infektion im Körper ausbreitet. Sonst sind die Erreger Borrelia burgdorferi in der Lage, sehr viele unterschiedliche Beschwerden auszulösen. Einen Zusammenhang zu den Erregern mit Labortests eindeutig nachzuweisen oder auszuschliessen, kann schwierig sein. Auch deshalb sind statistische Angaben zum Risiko oder Verlauf oft vage. Langwierige Formen, die auf keine Behandlung ansprechen, gelten aber als selten. Bei Kindern und Jugendlichen verläuft die Infektion meistens unproblematisch.

 

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Bild von smellypumpy auf Pixabay

 

Mehr Zecken als früher?

Ob es wirklich mehr Zecken gibt als früher weiss man nicht. Vielleicht ist auch das Bewusstsein gegenüber der Tiere gewachsen. Was aber sicher ist, ist dass unsere Winter nicht mehr so kalt und lang sind wie früher. Zecken überstehen milde Winter besser. Ab sechs bis sieben Grad krabbeln sie los, um menschliche Opfer zu finden. Die Stichsaison dauert von März bis Dezember. Grundsätzlich lassen sich zwei Wellen mit besonders häufgem Zeckenbefall beobachten: die erste von März bis Mai und die zweite von September bis Oktober. Durch die Wärme entwickeln und vermehren sich die Blutsauger zudem schneller. Ihre Zahl nimmt zu, und sie dringen höher in die Alpen vor. Die Häufigkeit der Stiche steigt jedoch auch, weil sich immer mehr Menschen in der Natur vergnügen, sobald draussen eine angenehme Witterung herrscht.

 

Vorbeugen

Ein paar Massnahmen verringern die Stichgefahr:

  • Verwenden Sie den Tickless Zeckenschutz. (Mehr Infos weiter unten)
  • Meiden Sie dichtes Unterholz, Büsche und hohes Gras, so gut es geht.
  • Tragen Sie in der Natur feste, geschlossene Schuhe.
  • Wählen Sie Kleider, die den Körper möglichst lückenlos bedecken.
  • Stopfen Sie die Hosen in die Schuhe und Hemden in die Hose, damit Zecken nicht so leicht an die Haut kommen.
  • Verwenden Sie Abwehrmittel (Repellents) für freie Hautstellen und die Kleidungsstücke, die Kontakt zu Gras, Gestrüpp und Büschen haben. Beachten Sie, dass die Mittel nur für eine gewisse Zeit schützen.
  • Zecken krabbeln oft Stunden umher, bevor sie stechen. Suchen Sie deshalb nach Aufenthalten in der Natur (gegenseitig) Körper und Kleidung auf Zecken ab – besonders sorgfältig Achseln, Kniekehlen, Leistengegend, Hals, Nacken und bei Kindern noch die Kopfhaut. Auf heller Kleidung sind Zecken besser zu erkennen als auf dunkler.
  • Entfernen Sie Zecken so schnell es geht und richtig, also am einfachsten mit Zeckenzangen, spitzen Pinzetten oder anderen Zeckenentfernern (z.B. Zeckenkarten). Quetschen Sie dabei den Körper der Zecke nicht. Verwenden Sie vor dem Entfernen keine anderen Mittel wie Öl, Klebstoff oder Desinfektionsmittel. Danach ist es gut, wenn Sie die Stichstelle desinfizieren, sich ihre Lage und das Datum aufschreiben.

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Über Tickless

Der TICKLESS Zeckenschutz ist absolut ungiftig, gibt keine chemischen Stoffe und keinen Geruch ab. Der Tickless funktioniert durch das Senden einer Folge von Ultraschall-impulsen, die harmlos und unwahrnehmbar sind für Mensch, Hunde oder Katzen. Die Zecken werden gestört und so von den Menschen fern gehalten. Befestigt wird der Tickless an der Kleidung oder an der Ausrüstung des Babys, z.B. am Kinderwagen oder der Babytrage. Die Reichweite bei TicklessBaby und Pet beträgt ca. 1.5 Meter beim TicklessHuman: 3 Meter.

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Tickless sind in Apotheken, Drogerien (Pharmacode), im Babyfachhandel (Wurmito) oder online bei 4mybaby.ch, babyjoe.ch oder galaxus.ch erhältlich.

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Kosten

Kostenpunkt Tickless ca. 30 bis 36 Franken. Kostenpunkt einer Impfung ca. 67.50 Franken (Impfstoff  47.50 Franken, Impfung 20 Franken). Es sind drei Impfungen nötig.

 

Hattet ihr oder eure Kinder schon Zeckenstiche? Was tut ihr zur Vorbeugung davor? Kennt ihr Tickless schon?

AUSFLUGSTIPP – Schlühüwanapark (Hochschwarzwald)

Ja ihr habt richtig gelesen: Schlühuwanapark ist tatsächlich der Name, deren Bedeutung sich wie folgt zusammensetzt: Schlüchtsee-sli-Wald-Natur-Park.

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Der Park liegt in Grafenhausen im Hochschwarzwald, gleich neben der Rothaus-Brauerei. Die «Tannzäpfle» sieht man schon von weitem. Ebenfalls gleich beim Parkplatz ist das «Hüsli», bekannt aus der «Schwarzwaldklinik» – kennt ihr die Serie noch? Ich habe sie als Kind geliebt… Dr. Brinkmann und Co.

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Vom Parkplatz aus läuft man nicht Richtung «Hüsli» sondern hoch zur Strasse wo man den Eingang zum Schlühüwanapark direkt sieht.

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Ziemlich bald nach dem Start ist bereits ein erstes «Spektakel» für die Kinder: der Barfussweg.

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Das Waldxylophon

Zum Weg
Der Naturerlebnispfad ist ein 2,6 km langer Rundweg. Auch mit einem geländegängigem Kinderwagen ist der Weg gut machbar. Verschiedene Skulpturen entlang des Weges und Stationen wie zum Beispiel ein Waldxylophon lassen es den Kindern nicht langweilig werden!

Es gibt viel zu entdecken! An einer Station kann man sich mit Hase, Eichhörnchen, Fuchs & Co. messen und schauen wie weit man springen kann. Ulkige Gnome und Gesellen sowie vieles zum klettern, hindurchkraxeln und entdecken gibt es auf dem Weg.

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Das Waldtelefon – eine andere Art des telefonierens…

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Der Weg führt am Schlüchtsee vorbei. Ein wunderschöner Ort zum verweilen. Der Badesee lädt an heissen Tagen zur Abkühlung ein.

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Wir haben auf einem der zahlreichen «Bänkli» gepicknickt.

Dann ging es weiter… nach dem Schlüchtsee geht es nicht mehr lange, bis man wieder beim Anfangspunkt ist.

Fazit
Wir fanden den Weg super! Er ist sehr gepflegt und ansprechend gemacht. Für Kinder super interessant gestaltet – unsere Grosse hatte überhaupt keine Zeit um sich zu langweilen, dank der vielen Stationen an denen man immer wieder etwas machen oder entdecken konnte, merkte sie gar nicht dass sie hätte müde sein können… sie fand den Ausflug Zitat:«Meeega schön!»

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Zum Abschluss sind wir noch auf die andere Strassenseite zur Rothaus Brauerei. Das Anwesen ist sehr gepflegt und der Biergarten lädt zum verweilen ein. Es hat einen grossen Spielplatz und auch der Shop ist ein Besuch wert. Wir werden bestimmt nochmals hierher kommen!

 

Hier erfahrt ihr mehr zum Weg.

 

Kennt ihr die Region Hochschwarzwald? Seid ihr schon mal da gewesen? Wir freuen uns über andere Ausflugstipps in dieser Region!