REZEPTE – Bärlauch

Es ist wieder Bärlauch-Zeit. Je nach Klima und Temperatur wächst er von März bis Mai und verströmt seinen typischen knoblauchigen Duft. Da wir momentan etwas mehr Zeit haben als normal, haben wir uns auf die Suche gemacht. Nachfolgend habe ich euch ein paar Rezepte. Unser Favorit: die Bärlauch-Butter!

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Bärlauch-Pesto

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Zutaten
100 g frischer Bärlauch
50 g Pinienkerne
70 g geriebener Käse (ich habe Parmesan genommen)
1,5 dl Öl (Rapsöl)
1/2 TL Salz

Die Bärlauchblätter gründlich waschen und trocken tupfen. Mit den Pinienkernen, dem Käse, Öl und Salz in den Mixer geben und pürieren bis eine cremige Paste entsteht.

 

In ein sauberes Glas geben und den Deckel gut verschliessen. Im Kühlschrank aufbewahren und bald brauchen.

 

Bärlauch-Butter

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Zutaten
100 g frische Bärlauchblätter
100 g Butter
2-3 Knoblauchzehen
1 TL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Den Butter aus dem Kühlschrank nehmen. Wenn er Zimmertemperatur erreicht hat ist er perfekt zum verarbeiten.

Die Bärlauchblätter gut waschen und trocken tupfen. Klein hacken.

Wenn der Butter schön weich ist die Knoblauchzehen in die Butter pressen und mit dem Zitronensaft vermischen. Die gehackten Bärlauchblätter dazugeben mit Salz und Pfeffer abschmecken, gut umrühren – fertig!

Schmeckt super zu Brot und bestimmt auch im Sommer zu Grilladen!

 

 

Bärlauch-Salz

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Zutaten
100 g frische Bärlauchblätter
200 g Meersalz

Die Bärlauchblätter gut waschen und trocken tupfen. Klein schneiden und mit dem Meersalz mischen. Alles auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und im auf ca. 50° Grad (hängt vom Ofenmodell ab) vorgeheizten Ofen ca. 2,5 Stunden trocknen. Bis die  Bärlauchblätter vollkommen getrocknet ist.

Danach die grösseren Bärlauchblätter von Hand zerbröseln und in eine Salzmühle geben.

 

 

Bärlauch-Öl

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Zutaten
100 g frischer Bärlauch
ca. 500 ml Rapsöl

Die Bärlauchblätter gut waschen und trocken tupfen.

In dünne Streifen schneiden und in ein Glas geben. Mit dem Rapsöl auffüllen bis alle Blätter mit dem Öl bedeckt sind. 2 Wochen an einem dunklen Ort ruhen lassen. Die Mischung abgiessen und das Öl in eine saubere Flasche füllen.

 

Bärlauch-Gnocchi

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Zutaten
300 g Kartoffeln
300 g Kartoffeln
1 Prise Salz
1 Ei
4 EL Mehl
2 EL Hartweizengriess

Die Kartoffeln im Salzwasser gar kochen.

Zwischenzeitlich den Bärlauch waschen und gut trocken tupfen. Die Blätter in Streifen schneiden und mit dem Ei pürieren

Kartoffeln schälen und mit der Gabel zu einem Brei drücken. Etwas abkühlen lassen und mit der Bärlauch-Ei-Mischung, dem Griess und Mehl vermengen. Eventuell nachwürzen. Falls die Masse zu feucht ist, etwas Mehl dazugeben.

Den Teig von Hand in fingerdicke Rollen auswallen und in ca. 2 cm breite Stücke schneiden

Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi zugeben und ca. 3 Minuten ziehen lassen. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen und gut abtropfen lassen.

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Bärlauch einfrieren

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Ich weiss – Feinschmecker sagen das geht gar nicht… ich probiere es trotzdem. Ich habe den Bärlauch gehackt und in Eiswürfelbehälter ins Tiefkühlfach gelegt. Nach ein paar Stunden wenn sie gefroren sind aus dem Eiswürfelbehälter drücken und in ein luftdichtes Gefäss umfüllen damit nicht das ganze Tiefkühlfach nach Bärlauch riecht.

Ich werde damit im Sommer bestimmt die Bärlauchbutter nochmals probieren.

 

Was macht ihr alles mit Bärlauch?

 

 

 

 

REZEPT – Weihnachtsbaum-Schokokuchen

Ihr habt das Dessert vergessen für Weihnachten oder schon alle Weihnachtskekse aufgegessen? Keine Panik, diess Kuchenstücke sind nicht nur lecker sondern ein echter Hingucker und ganz schnell gemacht!

 

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Zutaten
3 Eier
250 g Zucker
2 TL Vanillinzucker
2 EL Schokopulver
3 dl Milch
300 g Mehl
2 TL Backpulver
200 g Butter (flüssig, etwas ausgekühlt)

  • Alle Zutaten zusammenmischen und zu einem glatten Teig verrühren.
  • Im auf 200° C vorgeheizten Ofen auf der untersten Rille ca. 15 Minuten backen.

Glasur
200 g Puderzucker
2 TL Vanillinzucker
50 g Butter (flüssig, etwas ausgekühlt)
1 Tube grüne Lebensmittelfarbe

Alle Zutaten zusammenmischen. Die zu verwendete Menge der Lebensmittel hängt davon ab, wie satt ihr das grün gern hättet…

Schoko_Tannenbaum2Den Kuchen abkühlen lassen und in Dreiecke schneiden.

 

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Die Glasur in einen Spritzbeutel geben und in zickzack-Bewegungen zu einem Tannenbaum werden lassen. Nach belieben mit Streusel und an der Spitze mit einem Stern verzieren – fertig sind die Tannenbäume!

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Nun wünsche ich euch frohe Festtage und alles Gute fürs neue Jahr! Ich werde die Zeit mit meiner Familie in vollen Zügen geniessen und melde mich nächstes Jahr wieder mit neuen Bastelideen, Rezepten und Tipps!

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BUCHTIPP – Globis Winterbackbuch

(Enthält Werbung) – Wir backen eigentlich das ganze Jahr hindurch, aber im Winter doch wesentlich mehr als im Sommer… Ausserdem sind wir grosse Globi-Fans und lieben vor allem auch die Backbücher von Globi. Kennt ihr schon das neuste Globi-Backbuch: Globis Winterbackbuch? Perfekt um miteinander zu backen in der dunklen Jahreszeit! Erhältlich bei Orell Füssli (klick)

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Natürlich sind auch Rezepte für Weihnachtskekse drin, aber auch ganz viel anderes, zum Beispiel wie ihr einen «Klauskopf» macht.

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Ein Klauskopf? Es ist eigentlich ganz einfach wenn man weiss wie… zudem sieht es witzig aus – perfekt für den bevorstehenden «Samichlaus».

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Na, wie findet ihr ihn? Ich find ihn spitze! Habt ihr auch schon mal einen gemacht?

  • Es ist eigentlich ganz einfach! Den Teig in zwei Teile teilen und beide Teile so formen, dass er wie ein Ei aussieht. Teig für zwei Teigkugeln (Für Zipfelmütze und Nase beiseite legen.)
  • Das eine Oval dient als Unterlage. Dann das zweite Oval in vier Teile teilen. Das unterste am Grössten. Mit einem Messer längs einschneiden in etwa gleich grosse Streifen, aber nicht ganz durchschneiden. Das gibt den Bart. Die einzelnen Streifen verdrehen.
  • Beim Teil darüber quere Streifen einschneiden und ebenfalls drehen.
  • Beim zweitobersten Teig kommen zwei Rosinen als Augen drauf.
  • Zuoberst den Teig etwas nach unten klappen und die eine Teigkugel darauf platzieren.
  • Die Nase platzieren
  • Wir hatten keine rote Lebensmittelfarbe, deshalb haben wir violett genommen, was vermischt mit dem Eigelb ein grün ergab und das nach dem backen kaum mehr sichtbar war… tja… auch nicht schlimm… 😉

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Passend zum Samichlaus hat die Grosse ein Eseli gemacht – süss nicht?

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Ich finde Globis Winterbackbuch echt super! Es hat viele neue Ideen drin, nicht nur für die Advents- und Weihnachtszeit, sondern auch für danach… mich hat es inspiriert mal was anderes auszuprobieren und der Klauskopf kam wirklich super an!

 

Übrigens hat es einen Tortenaufleger aus Fondant im Backbuch!

Diesen haben wir bereits zum Geburtstag verwendet und den Geburtstagskuchen für die Spielgruppe damit dekoriert… trotzdem durften die klassischen Marzipanrüebli beim Rüeblikuchen auf der Torte nicht fehlen… sieht doch toll aus, nicht?

Kindergeburtstag21

 

 

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