TIPPS – Nagellack

Pink muss er sein, oder glitzern… das ist die Meinung meiner Kinder. Ich bevorzuge dunkle Töne zumindest im Winter, im Sommer darf es ruhig auch mal etwas knalliger sein. Es geht um Nagellack.

(Enthält Werbung) Bis jetzt habe ich den Nagellack jeweils nach Farbe ausgesucht und dem Kriterium, dass er schnell trocknet. Dass Nagellack sogar Bio oder Vegan sein kann wusste ich nicht. Da meine Mädels mittlerweile aber auch total auf Nagellack stehen, habe ich mich etwas reingelesen. Ich bin noch immer kein Experte, aber für mich steht fest, dass ich nur noch Bio-Nagellack kaufen werde, denn ich wusste gar nicht, was ich mir da eigentlich jeweils auf die Nägel streiche, geschweige denn meinen Kindern…

Während meiner Recherchen bin ich auf das Schweizer Label Kure Bazaar gestossen. Das Schweizer Label für Nagellack und Lippenstift verzichtet auf viele der schädlichen Inhaltsstoffe, die niemand gerne auf den Nägeln haben will. Der Hersteller verspricht eine Formel mit bis zu 85 Prozent Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs wie Zellstoff, Getreide, Baumwolle, Kartoffeln und Mais. Es steckt eine völlig neue Philosophie dahinter, die die Vitalität der Nägel erhält und ihren natürlichen Erneuerungs-Zyklus berücksichtigt. Die Nagellacke sind 10-Free.

Ich durfte mir zwei Farben aussuchen zum Testen. Ihr könnt euch aber sicher sein, dass ich meine ehrliche Meinung zum Produkt schreibe!

Was ist anders an Bio-Nagellack?

Herkömmlicher Nagellack besteht normalerweise aus vielen synthetische hergestellten Inhaltsstoffen wie z.B. Lösungsmittel, Formaldehyde, Kunstharze, Polymere und Weichmacher. Über die Nägel und die Nagelhaut gelangen die Stoffe in unseren Körper. Wusstet ihr, dass Nagellack ursprünglich auf Basis von Autolacken entwickelt wurde?

Wir können uns bei Bio-Nagellacken an der «Free»-Deklaration orientieren . Dabei gilt: je höher die Zahl, desto weniger schadstoffbelastet ist der Nagellack. Doch auch ein «5-Free»-Nagellack kann noch einige bedenkliche Stoffe enthalten wie etwa chemische Farbstoffe, UV-Filter oder Weichmacher.

Grundsätzlich bedeuten die «Free»-Angaben folgendes:

  • 3-Free bezeichnet Lacke ohne Phthalate, Formaldehyd und Toluol.
  • 5-Free-Nagellacke verzichten zusätzlich auf Campher und Formaldehyd-Harz.
  • 7-Free heisst, dass der Hersteller zusätzlich auf Tierversuche oder tierische Inhaltsstoffe verzichtet.

Es gibt Hersteller, die noch höhere Zahlen vor das Free-Label setzen. Sie verzichten dann zusätzlich zum Beispiel auf synthetische Duft- und Farbstoffe, Xylene oder Parabene.

Leider ist dem Free-Label mit Vorsicht zu begegnen, denn es ist nicht geschützt und kann daher auch von Herstellern genutzt werden, die nicht auf alle aufgezählten Stoffe verzichten. Es ist deshalb ratsam, selbst einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen.

Fazit

Das heisst, Bio-Nagellack sind also deutlich besser als herkömmliche Produkte, doch ganz «bio oder natürlich» wie wir uns das vorstellen sind sie (noch) nicht. Trotzdem – es ist bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung und ich werde künftig Bio-Nagellack verwenden. Und wer weiss, vielleicht gibt es in einigen Jahren Nagellack gänzlich ohne chemische Zusatzstoffe!

Ich bin echt überzeugt von Kure Bazaar. Die Farben sind super, der Lack lässt sich gut streichen, ist deckend und hat einen wunderschönen Glanz. Er riecht viel weniger nach Lack wie diejenigen die wir bis jetzt verwendet haben, was wohl ein Indiz dafür ist, dass es weniger synthetische Inhaltsstoffe enthält.

Verwendet ihr auch Bio-Nagellack? Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht?

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